Seit Jahren führt die Reha Rheinfelden ein spezialisiertes Behandlungsprogramm für Patienten durch, die unter den Folgen von kranio-zervikalem Beschleunigungstrauma (HWS - Schleudertrauma) und leichter traumatischer Hirnverletzung leiden. In einer Studie mit dieser Patientengruppe konnte nachgewiesen werden, dass die stationäre Behandlung innerhalb der Reha bei vielen Patienten eine Besserung der Schmerzen, Lebensqualität und Arbeitsfähigkeit bewirkt, und dass diese Verbesserungen über lange Zeit anhalten.
Evaluation der Wirkung des Acetylcholinesterasehemmers Donepezil (Aricept®) bei kognitiven Defiziten nach Mild Traumatic Brain Injury mit oder ohne Whiplash Injury.
Ziel dieser Studie ist die Evaluation und Quantifizierung der Wirksamkeit des Donepezil zur Verbesserung der kognitiven Leistungen der Patienten mit einem kranio-zervikalen Beschleunigungstrauma mit oder ohne MTBI.
Diagnostikstudie krankheitstypischer myofaszialer Triggerpunkt-Verteilung.
Bei vielen Patienten mit kranio-zervikalem Beschleunigungstrauma oder mit Fibromyalgie findet man sogenannte Triggerpunkte (schmerzempfindliche Druckpunkte). Eine laufende Studie untersucht die Lokalisation dieser Triggerpunkte im Bereich der Kiefer-, Nacken- und Schultergürtelmuskulatur im Vergleich verschiedener Patientenkollektive (Schleudertrauma, nicht-traumatische Zervikalsyndrome, Fibromyalgie, Depression, Normalkontrollen).
Evaluation des therapeutischen Effekts von Amphetamin in Verbindung mit Physiotherapie auf die motorische Erholung nach einem Schlaganfall: eine randomisierte doppelblinde placebo-kontrollierte Studie.
In einer Untersuchung an Schlaganfallpatienten wird geprüft, ob die kurzfristige Verabreichung von Amphetamin in Kombination mit Physiotherapie bzw. Logopädie die Erholung der Gehfähigkeit und der Sprache beschleunigen kann.
Ergänzend dazu bereiten wir eine Studie vor, in der die Wirkung von L-Dopa auf die motorische Erholung nach Schlaganfall untersucht wird.
Evaluation des therapeutischen Effekts der funktionelle Elektrostimulation (FES) auf die Erholung der Motorik der oberen Extremität in der Frührehabilitation nach Stroke.
In einer Untersuchung an Schlaganfallpatienten wird die therapeutische Wirksamkeit der Funktioneller Elektrostimulation (FES), also der elektrischen Aktivierung der gelähmten Handmuskeln, geprüft.
Funktionelle MRI-Untersuchung der zerebralen Aktivität während der Vorstellung und Ausführung von Armbewegungen bei Patienten nach zerebrovaskulärem Insult.
In Vorbereitung befindet sich die Untersuchung, ob die Vorstellung von Armbewegungen die Erholung von Armlähmungen nach Schlaganfall verbessert. Zudem sollen die Vorgänge der Umstrukturierung im Gehirn nach Schlaganfall mit Hilfe von funktioneller Magnet-Resonanz-Tomographie in einer Pilotstudie untersucht werden.